Lern- und Verhaltensprobleme- Entwicklungsstörungen

Ab der Vorsorgeuntersuchung U9 mit circa 5 Jahren und insbesondere bei Hinweisen auf Entwicklungsstörungen, kann man im Rahmen von einfachen Testungen die zum Teil ohnehin in die Untersuchungsschemate gehören, oft deutliche bis eindeutige Hinweise auf schwankende Körperbewegungen- Körpermuster, verkrampften Armen oder Zungebewegungen, und Augenbewegungen feststellen. 

Aber nicht nur bei den Untersuchungen, sondern schon in der normalen Kontaktsituation zeigen sich Hinweise, auf ein Ungleichgewicht in der Entwicklung, die nicht altersgemäß zu sein scheinen. 

Der Muskeltonus und die Muskelspannung zeigen Indizien, dass das Kind die Überkreuzung der Mittellinie umgeht und damit das Einschließen des Reflexes kompensiert. 

Auf Grund der gravierenden Auswirkungen und der Allgegenwertigkeit von Stress in unserem heutigen Leben entstehen unter anderem Situationen mit Angst - Druck und  respektivem Stress. Solange diese Abläufe integriert sind, erscheint der Stress als Notwendigkeit und ist positiv zu bewerten. Ist er aber zu stark und auch zu lang anhaltend, sollte er von einer stressfreien Erholungsphase abgelöst werden. 

Die Aktivierung des Kampf - Flucht Reflexes ist bei Kindern eher in einem Zustand der Starre als Verarbeitungsmöglichkeit und Schutz als Reaktion zu beobachten. Einhergeht eine stärkere Sinneswahrnehmung, die Aktivierung dieses Schutzmechanismus erfolgt über den Sympathikus und Parasympathikus. 

Durch bewusste individuelle Übungen mit dem Körper erarbeiten wir ein individuelles Stresspolster(Resilienz), und ein Fundament für eine gesunde, altersgemäße und neuronale Entwicklung. 

 

Es wird klar, dass diese Kinder nicht zurückentwickelt sind, dass sie nicht

zum Funktionieren

gebracht werden müssen. Sie brauchen nur einen genau definierten Schubs, um den Reifungsprozess

anzustoßen. 

 

 

Ablauf für die INPP Entwicklungsförderung

Nach einer ersten Anfrage bei der die Grundproblematik des Kindes geschildert wurden, die die Familie die Möglichkeit den standartisierten Testbogen auszufüllen, um Hinweise zu erhalten, ob die Probleme des Kindes auf eine neuromotorische Entwicklungsverzögerung zurückzuführen sind. 

In einem ausführlichen ersten Gespräch werden die Daten und aktuellen Befindlichkeitsstörungen besprochen, es wird eine Erstanamese erstellt. Danach wird das Kind in einem Überprüfungsverfahren zu dem vorhandenen Entwicklungsstand gestestet. Die Testergebnisse werden in einem weiteren Gespräch erläutert.

Nach diesen Terminen werden wahlweise Termin in der Lernpraxis verbunden mit einem häuslichen Übungsprogramm mit Bewegungsübungen, die den natürlichen Bewegungs- mustern im ersten Lebenjahr nachempfunden und mit dem Kind und den Eltern eingeübt.

Nach 8 bis 12 Wochen wird der Entwicklungsfortschritt des Kindes überprüft, und das Bewegungstraining der bis dahin vollzogenen Entwicklung angepasst.